Das Erzbistum Berlin soll endlich aufhören, Jugendlichen Abtreibungstipps zu geben!

Update 31.10.2017: In einer ersten Reaktion auf unseren gemeinsamen Protest hat das Erzbistum Berlin zurück gerudert und den Text des umstrittenen Dokuments abgeändert. In einer Stellungnahme des Pressesprechers des erzbischöflichen Ordinariats, Stefan Förner, an einige unserer Unterzeichner heißt es:

Vielen Dank für den Hinweis auf die Seite www.katholische-netzwerk-kinderschutz.de. Es ist für mich nachvollziehbar, dass die von Ihnen zitierten „Praxistipps“ missverständlich sind und falsche Schlüsse nahelegen, zumal wenn sie losgelöst vom Kontext der Fachtagung im Internet aufzufinden sind.
Das Missverständnis beruht darauf, dass unter den vielen Materialien zu der Veranstaltung in den „Praxistipps“ zur „Situation 6: Rechte bei ungewollter Schwangerschaft“ eben ausschließlich über rechtliche Fragen informiert und die geltende Rechtslage dargestellt wird.
Sowohl bei der Fachtagung selbst, zu der Erzbischof Dr. Heiner Koch ein Grußwort gesprochen hat, als auch generell im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit werden aber Rechtsfragen niemals isoliert, sondern immer auf der Grundlage christlicher Wertvorstellungen diskutiert. Und hier steht die Frage nach dem Schutz des Lebens von Anfang an nicht zur Disposition. Um dies auch in dem kritisierten Papier deutlich zu machen, wurde es von den Verfassern präzisiert und entsprechend ergänzt.“

Ergänzt wurde unter anderem der Satz „Egal in welchem Alter: Niemand darf ein Mädchen zwingen oder unter Druck setzen eine Schwangerschaft abzubrechen.“ und folgender Hinweis: „Es ist schwierig die rechtliche Aufklärung völlig losgelöst von moralischen Fragen zu führen. Gerade im kirchlichen Kontext bietet es sich an, das Thema „Schutz des Lebens“ in der weiteren pädagogischen Arbeit zu thematisieren.“

Allerdings heißt es in dem Dokument immer noch: „Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können. (…) Egal wie sich Milena entscheidet: Sie kann sich beraten lassen und hat das Recht auf psychologische Unterstützung.“

Es handelt sich daher leider nur um halbherzige Beschwichtigungsversuche seitens des Erzbistums, nicht aber um ein echtes Bekenntnis zu einer Kultur des Lebens! Wir müssen daher unseren Protest unbedingt aufrechterhalten und weiter Druck machen. Das Dokument soll komplett von der Seite des Erzbistums verschwinden!


Unfassbar! Das Erzbistum Berlin gibt 15-jährigen Schwangeren Tipps, wie sie ihr Kind töten können. Auf der Webseite „katholisches-netzwerk-kinderschutz.de“, die in die offizielle Internetpräsenz des Erzbistums Berlin eingebettet ist, werden sogenannte „Praxistipps“ für die „sexualpädagogische Arbeit in Katholischen Einrichtungen“ gegeben.

In dem Dokument werden Beratungssituationen geschildert und die angeblich mustergültigen „katholischen Antworten“ dazu gegeben. Hieraus ein Auszug (Seite 10 unten):

Situation 6: Rechte bei ungewollter Schwangerschaft

Milena (15) ist ungewollt schwanger geworden. (…) Was kann sie tun?

Antwort Situation 6:

Auch Mädchen unter 18 Jahren haben grundsätzlich die Möglichkeit, eine ungewollte Schwangerschaft in den ersten zwölf Wochen straffrei abbrechen zu können. (…) Wenn Milena sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet, hat sie das Recht auf umfassende Beratung, angemessene ärztliche Versorgung und respektvolle Behandlung.

Diese „Praxistipps“ wurden bei einem Fachtag für katholische Sexualpädagogen im Februar 2016 verbreitet, für den der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch, mit einem persönlichen Grußwort seinen ausdrücklichen Segen gab. Darin heißt es wörtlich: „Eine Kirche, die den Menschen heutzutage versucht, ihre Meinung aufzuzwingen, ist verrückt. Wir müssen die Unterschiedlichkeit von Vorstellungen über Sexualität in unserer Gesellschaft zur Kenntnis nehmen.

Damit entlarvt sich der Erzbischof von Berlin, Dr. Heiner Koch, als Anhänger der feministischen Pro-Choice-Ideologie, die das Lebensrecht ungeborener Kinder der Willkür Ihrer Mütter überantwortet. Pro-Choice ist keine Meinung, sondern Mord!

Wir wenden uns daher mit anbei stehender Petition an Erzbischof Dr. Heiner Koch und fordern Ihn auf, die unsäglichen Abtreibungstipps sofort von der Internetseite des Erzbistums Berlin zu nehmen. Die Kirche hat das Lebensrecht der Ungeborenen zu verteidigen und eine moralische Verpflichtung, als Schutzmacht der unschuldigen Kinder in der Öffentlichkeit aufzutreten. Bitte verleihen Sie den Ungeborenen Ihre Stimme, indem Sie die Petition unterzeichnen und setzten Sie damit ein Zeichen für eine Kultur des Lebens in unserem Vaterland.

Herzlichen Dank im Namen der ungeborenen Kinder!


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