Abtreibung ist Mord, niemals ein Menschenrecht!

In Brüssel unternimmt der Frauenausschuss des EU-Parlaments einen weiteren Versuch, mittels einer Parlamentsentschließung ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ auszurufen. Es handelt sich um eine Neuauflage des sogenannten „Estrela-Berichts“ aus der Legislaturperiode zwischen 2009 und 2014, der damals am entschlossenen Widerstand europäischer Lebensrechts-Initiativen gescheitert ist. Dieser entschlossene Widerstand ist jetzt erneut von Nöten!

Der Frauenausschuss im EU-Parlament hat die Erarbeitung eines „Initiativberichts über die Lage im Hinblick auf die sexuelle und reproduktive Gesundheit und die damit verbundenen Rechte in der EU im Zusammenhang mit der Gesundheit von Frauen“ beantragt. Berichterstatter ist der kroatische Sozialdemokrat Predrag Fred Matić. Was unter der Formulierung „sexuelle und reproduktive Gesundheit“ zu verstehen ist, geht aus dessen Entwurf, der kürzlich publik wurde, hervor. Dort heißt es unter Punkt H. in den Erwägungen: „[…] dass das wesentliche Maßnahmenpaket zu sexueller und reproduktiver Gesundheit und den damit verbundenen Rechten Folgendes umfasst: eine umfassende Sexualaufklärung; moderne Verhütungsmittel; […] sichere und legale Abtreibungsdienste; […]“.

In Punkt J. dieser Erwägungen geht der Bericht sogar noch einen Schritt weiter und erklärt, „dass es in einigen Mitgliedstaaten nach wie vor Gesetze gibt, die Abtreibungen außer unter genau festgelegten Umständen verbieten und Frauen somit zwingen, heimlich abzutreiben, in andere Länder zu reisen oder ihre Schwangerschaft gegen ihren Willen zu Ende zu führen, was eine Verletzung der Menschenrechte und eine Form geschlechtsspezifischer Gewalt darstellt“. Abtreibung, die willkürliche Ermordung unschuldiger und absolut wehrloser Kinder, die Missachtung des Menschenrechts auf Leben dieser Kinder, wird somit zum angeblichen „Menschenrecht“ erklärt!

Auf Grundlage dieses neu proklamierten „Menschenrechts“ fordert der Bericht im Folgenden von den Mitgliedsstaaten der EU einen uneingeschränkten Zugang zur Abtreibung zu gewährleisten (Punkt 1 und 17 – 23), alle Hindernisse für Abtreibungen zu beseitigen (Punkt 12 – 14), sowie die Finanzierung von Abtreibungen aus den staatlichen Gesundheitssystemen und Bereitstellung von Abtreibungsärzten (Punkt 5). Außerdem verlangt der Bericht von der EU, Lebensschutzorganisationen zu bekämpfen, weil diese angeblich „die Werte und die Demokratie der EU untergraben“ (Punkt 18). Zudem sollen Staaten außerhalb der EU unter Druck gesetzt werden, ebenfalls lebensfeindliche Gesetzgebungen einzuführen (Punkt 21). Dies alles geht einher mit der Forderung nach Frühsexualisierung von Kindern an Schulen ab der 1. Klasse Grundschule gemäß WHO-Vorgaben (Punkt 8 und 9), sowie der Forderung nach staatlich bezahlten Verhütungsmitteln, bereits ab Eintritt der Geschlechtsreife bei Heranwachsenden (Punkt 10 und 11).

Dieser Bericht ist ein unvorstellbarer Angriff auf das Menschenrecht auf Leben! Geht es nach der Abtreibungslobby, könnte das EU-Parlament schon bald mit einfacher Mehrheit beschließen, dass Abtreibung ein „Menschenrecht“ sei, in der EU und überall auf der Welt! Dabei ist die EU noch nicht einmal für Abtreibung in den Mitgliedsstaaten zuständig, sondern würde sich diese Zuständigkeit erst durch die Verlagerung auf die Menschenrechtsebene anmaßen.

Es bedarf jetzt einer entschlossenen, aktiven und zielgerichteten Gegenwehr der Lebensschutzbewegung in Europa, damit dieser lebensfeindliche Bericht am besten erst gar nicht bis zur Abstimmung im EU-Parlament gelangt, jedenfalls aber spätestens dort krachend scheitert. Wenden wir uns deshalb gemeinsam mit anbei stehender Petition an die Abgeordneten des EU-Parlaments und fordern wir sie auf, sich energisch gegen den Matić-Bericht zu stemmen und das Menschenrecht auf Leben von der Empfängnis an mutig zu verteidigen. Bitte unterzeichnen auch Sie diese wichtige Petition zum Schutz des ungeborenen Lebens!

Herzlichen Dank im Namen der ungeborenen Kinder!


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