Abtreibung darf kein EU-Grundrecht werden – Recht auf Leben verteidigen!

Das Recht auf Leben wird derzeit angegriffen wie nie zuvor. Nicht nur, dass die deutsche Regierung plant Werbung für das Morden unschuldiger Kinder im Mutterleib zu legalisieren, jetzt fordert auch noch der französische Präsident Emmanuel Macron (LaREM) ein EU-weites „Grundrecht auf Abtreibung. Dazu will er sich mit Hilfe der EU-Grundrechtecharta über die nationalen Verfassungen der Mitgliedsstaaten hinwegsetzen, da ein solches Pseudo-Grundrecht mit diesen absolut unvereinbar ist. Wir müssen jetzt das Lebensrecht der Ungeborenen energisch verteidigen!

Präsident Macron hat im EU-Parlament seine Vorhaben für die EU-Ratspräsidentschaft, die Frankreich in der ersten Jahreshälfte 2022 inne hat, vorgestellt. Dazu zähle es laut Macron, Abtreibung zu einem EU-Grundrecht zu erheben. Wörtlich sagte er: „Zwanzig Jahre nach der Verkündung unserer Grundrechtecharta, in der die Abschaffung der Todesstrafe in der gesamten Union verankert wurde, hoffe ich, dass wir diese Charta aktualisieren können, um insbesondere den Schutz der Umwelt und die Anerkennung des Rechts auf Abtreibung deutlicher zu machen.

Der Zeitpunkt dieser in sich schon paradox wirkenden Aussage dürfte nicht zufällig gewählt worden sein. Keine 24 Stunden zuvor war die konservative maltesische EU-Abgeordnete Roberta Metsola (PN), eine entschiedene Abtreibungsgegnerin, zur neuen EU-Parlamentspräsidentin gewählt worden. Die Pro-Life-Politikerin und vierfache Mutter stimmte bereits als Abgeordnete sowohl gegen den Tarabella-Bericht als auch gegen den Matić-Bericht, in denen Abtreibung als „Grundrecht“ bezeichnet wurde. Metsola hat zudem stets bekräftigt und darauf hingewiesen, dass das Thema Abtreibung in die Zuständigkeit der nationalen Parlamente fällt. In ihrer Heimat Malta ist Abtreibung strikt verboten.

Dieser Tatsache ist sich selbstverständlich auch Macron bewusst, weshalb er sich mit Hilfe der EU-Grundrechtecharta über nationales Recht und die nationalen Verfassungen hinwegsetzen will. Bislang heißt es in der EU-Grundrechtecharta in Artikel 1: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie ist zu achten und zu schützen.“ Und in Artikel 2, Absatz 1: „Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.Macron und die radikalen Abtreibungsfanatiker wollen nun ausgerechnet die schwächsten und wehrlosesten Mitglieder der Gesellschaft, die ungeborenen Kinder, gezielt entmenschlichen, ihnen das Menschsein absprechen und somit ihrem gottgegebenen Recht auf Leben berauben. Durch die Aufnahme eines Pseudo-Grundrechts auf Abtreibung, das das Lebensrecht ungeborener Babys leugnet, würde die EU-Grundrechtecharta zur Farce, zum Widerspruch in sich.

Macron hat offenbar alle Skrupel verloren. Er will das Unrecht zum Recht umdefinieren, um ungeborenen Kindern jeglichen Schutz durch die nationalen Rechtsordnungen zu nehmen. Wir dürfen das nicht zulassen! Treten wir jetzt mit aller Entschiedenheit für die Würde und das Lebensrecht aller Menschen – ob geboren oder ungeboren – von der Empfängnis an ein, indem wir anbei stehende Petition an EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola unterzeichnen. Metsola und das EU-Parlament sollen dem ungeheuerlichen Vorhaben Macrons mit Nachdruck entgegentreten und das Lebensrecht der Ungeborenen mit allen Mitteln verteidigen. Bitte unterzeichnen und teilen auch Sie diese wichtige Petition und geben Sie damit ein klares Statement für eine Kultur des Lebens ab.

Herzlichen Dank und vergelt’s Gott im Namen der Ungeborenen!


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