Schluss mit den Selbstmord-Sanktionen!

Fast ein halbes Jahr dauert nun schon der Krieg in der Ukraine und genauso lange bestehen die vom Westen verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Russland. Es steht außer Frage, dass das Blutvergießen endlich beendet werden muss. Doch muss man nach so langer Zeit auch einmal konstatieren, dass die Sanktionen nichts zum Frieden beigetragen haben, dafür aber das eigene Volk umso härter treffen. Während Russland wirtschaftlich so gut dasteht wie schon lange nicht mehr, stürzt Europa in eine verheerende Rezession. Machen wir der Politik klar, dass wir ihren selbstmörderischen Wirtschaftskrieg, der vor allem uns Bürger ruiniert, nicht länger mittragen!

Wir haben die Sanktionspakete so geschnitten, dass wir maximale Wirkung in Russland erreichen, ohne uns zu sehr zu schaden“, tönte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen noch im März 2022. Wie diese „maximale Wirkung“ der Sanktionen in Russland aussieht, wurde kürzlich deutlich: Die russische Föderation vermeldete für das erste Halbjahr einen Haushaltsüberschuss von mehr als sagenhaften 20 Milliarden Euro – trotz, ja vielmehr sogar gerade wegen der Sanktionen. Das russische Finanzministerium sprach gar von einem Gesamtüberschuss von ca. 23 Milliarden Euro.

Dabei profitiert Russland insbesondere vom gestiegenen Ölpreis und freut sich über neue Großabnehmer, wie etwa Indien, das riesige Mengen russischen Öls günstig einkauft, weiterverarbeitet und die fertigen Kraftstoffe dann zu horrenden Preisen nach Europa verschifft. Während in Indien und Russland nun sprichwörtlich der Rubel rollt, zahlen die Bürger an den Zapfsäulen in Europa die Zeche dafür, dass das russische Öl nicht mehr in den eigenen Raffinerien verarbeitet werden darf. Was für ein Irrsinn!

Wegen dieser kopflosen, ja selbstmörderischen Politik ausschließlich zum Schaden des eigenen Volkes droht nun sogar ein völliger Stopp russischer Gaslieferungen nach Europa, als Reaktion auf die Sanktionen. Nach Angaben von Wirtschaftsverbänden würde dies allein für Deutschland einen Wertschöpfungsverlust von 193 Milliarden Euro (12,7 Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung) und den Verlust von bis zu 5,6 Millionen Arbeitsplätzen, vor allem in der Industrie, nach sich ziehen. Österreich und die Schweiz würden ähnlich hart getroffen. Doch nicht nur Deindustrialisierung und ein bitterkalter Winter ohne Heizung drohen, auch Nahrungsmittel dürften demnächst knapp werden, weil Düngemittel aus Russland fehlen. Wer soll hier „in die Knie gezwungen“ werden?

Es grenzt ja ohnehin an Wahnsinn, zu glauben, man könne das flächenmäßig größte Land der Erde, das über schier unerschöpfliche Ressourcen verfügt, mit Handelsbeschränkungen „in die Knie zwingen“, während man selber komplett von Importen abhängig ist. Diese völlig irre Politik der Selbstzerstörung, die niemandem etwas nützt, muss sofort beendet werden! Wir müssen der Politik jetzt unmissverständlich klarmachen: Wir tragen euren aussichtslosen Wirtschaftskrieg, der am Ende unseren Wohlstand komplett aufzehren wird, keinen Tag mehr länger mit! Fordern wir mit anbei stehender Petition die Regierungen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, umgehend die Sanktionen gegen Russland aufzuheben und zu einer pragmatischen Politik zurückzukehren, die die Interessen und das Wohlergehen des eigenen Volkes an die erste Stelle setzt. Bitte unterzeichnen auch Sie diese dringende Petition als Zeichen Ihres Protests gegen den wirtschaftlichen Selbstmord.

Vielen Dank!


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