Die aufgrund der iranischen Blockade der Straße von Hormus enorm angespannte Lage auf dem globalen Erdölmarkt hat die Preise für Kraftstoffe und Kerosin in bisher ungeahnte, schwindelerregende Höhen getrieben. Doch während Bürger und Unternehmen bereits unter der Last explodierender Marktpreise um ihre Existenz bangen, erhöht der Staat unbeirrt durch die CO2-Bepreisung noch weiter künstlich den Druck und befeuert die Teuerung. Stoppen wir diese wirtschaftspolitische Geisterfahrt, bevor die Klimaideologie vollends mit der Realität kollidiert!
Normalerweise wird durch die Meerenge von Hormus rund ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Flüssigerdgas-Transporte abgewickelt. Mit der Blockade dieser entscheidenden Handelsroute hält der Iran – wie es US-Außenminister Marco Rubio kürzlich ausdrückte – eine „wirtschaftliche Atomwaffe“ in Händen. Der Ölpreis stieg infolge der Krise von rund 60 Dollar pro Barrel auf weit über 100 Dollar und könnte laut Experten bald 200 Dollar erreichen, sollte die Blockade längere Zeit aufrechterhalten werden. Man sollte meinen, dass die Regierung nun alles in ihrer Macht Stehende tut, um Wirtschaft und Verbraucher vor den Auswirkungen dieser existenzbedrohlichen Energiekrise zu schützen. Doch das Gegenteil ist der Fall.
Immer noch hält der Staat aus ideologischen Gründen insbesondere eisern an der CO2-Bepreisung fest. Dabei handelt es sich um eine Steuer auf den Ausstoß von Kohlendioxid, die für Unternehmen und Verbraucher bei jedem Tankvorgang und jedem Heizölkauf fällig wird. Der zugehörige Emissionshandel (ETS) deckelt dabei die erlaubte CO2-Menge und treibt durch künstliche Verknappung der Zertifikate die Kosten noch weiter nach oben. Konkret verteuert sich dadurch beispielsweise der Preis für einen Liter Diesel in Deutschland um bis zu 20,5 Cent und in Österreich um 16,5 Cent – eine rein ideologiegetriebene Abzocke, die man den Autofahrern ohne Weiteres sofort erlassen könnte, wenn man nur wollte!
Vor diesem Hintergrund forderte jüngst auch der Chef der Airline Condor, Peter Gerber, die zumindest zeitweise Aussetzung des Emissionshandels. Er warnt vor explodierenden Ticketpreisen im zweiten Halbjahr 2026 aufgrund spekulativer Preissteigerungen bei Kerosin infolge des Emissionshandels. Der CO2-Preis wird nämlich nicht nur direkt auf die Preise an der Zapfsäule aufgeschlagen, sondern der zugrunde liegende Handel mit Emissionszertifikaten ermöglicht es auch Finanzakteuren, auf steigende CO2-Kosten zu wetten, wodurch der Preis für Treibstoffe losgelöst von der realen Knappheit allein durch politische Wettbewerbsverzerrung mit Zertifikaten und Spekulation nach oben getrieben wird. Nach Einschätzung Gerbers wäre eine Aussetzung des Emissionshandels der einfachste Weg, „relativ leicht diese Spekulations-Spritpreise aus dem Markt zu nehmen“. Sein Versprechen: Dann wäre es womöglich für alle „ein ganz entspannter Sommer“.
Somit würde sich die Aussetzung des Emissionshandels für den Verbraucher doppelt auszahlen: Einerseits würde Tanken sofort um den CO2-Preis günstiger, andererseits würde der Weltmarktpreis für Öl und Gas durch das Unterbinden spekulativer Zertifikate-Wetten signifikant fallen. Lassen wir uns nicht länger für ideologische Experimente ausbeuten! Fordern wir deshalb jetzt mit anbei stehender Petition die Umweltminister von Deutschland und Österreich, Carsten Schneider (SPD) und Norbert Totschnig (ÖVP), auf, den Emissionshandel sofort auszusetzen und das staatliche Preistreiben zu beenden. Bitte unterzeichnen und teilen auch Sie diese dringende Petition, um ein unmissverständliches Signal an die verantwortlichen Minister zu senden, und verbreiten Sie diesen Aufruf, damit wir gemeinsam massiv Druck auf die Politik machen können. Es ist Zeit, dass die Vernunft über die Ideologie siegt – für unsere Mobilität, für unsere Wirtschaft und für unsere Familien!
Vielen Dank!
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