Die Hagia Sophia ist keine Moschee – klare Kante gegen Erdogan jetzt!

Die Hagia Sophia ist die größte und wichtigste Basilika der orthodoxen Kirche, sozusagen der „Petersdom der Ost-Kirche“. Der politische Islam hingegen sieht in dem beeindruckenden Bauwerk christlicher Zivilisation nur eines: das Symbol für die Unterwerfung des Christentums unter den Islam. Darum hat der türkische Machthaber Erdogan nun die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee angeordnet. Das darf nicht ohne eine konsequente Reaktion der christlichen Welt bleiben!

Die Hagia Sophia wurde zwischen 532 und 537 unter dem oströmischen Kaiser Justinian I. errichtet. Sie war der Hauptsitz der östlich-orthodoxen Kirche, in der über Jahrhunderte hinweg Kaiser gekrönt wurden und über 1.000 Jahre lang, bis zum Bau des Petersdoms in Rom, die größte Basilika der Christenheit. Als die Osmanen 1453 Konstantinopel eroberten, plünderten sie die Kirche und schändeten, ermordeten und versklavten die Christen, die sich in die Hagia Sophia geflüchtet hatten. Anschließend wurde die Basilika entweiht und in eine Moschee umgebaut, wobei unschätzbare christliche Kulturgüter für immer zerstört wurden. Erst der säkulare Staatsgründer der modernen Türkei, Atatürk, versuchte 1934 das geschehene Unrecht teilweise wiedergutzumachen, indem er die Hagia Sophia in ein Museum umwandelte.

Doch mit Recep Tayyip Erdogan herrscht jetzt wieder der politische Islam in der Türkei. Für Erdogan und die Islamisten ist die Hagia Sophia das Symbol der Eroberung und der Unterwerfung des Christentums unter den Islam. Aus diesem Grund erließ Erdogan nun ein beispielloses Dekret, mit dem die Hagia Sophia am 24.07.2020 erneut in eine Moschee umgewandelt wurde. Prompt versammelten sich Islamisten unter dem Schlachtruf „Allahu Akbar“ in der ehemaligen Kathedrale und Erdogan-nahe Zeitungen riefen glatt das Kalifat aus! Christliche Mosaike wurden bereits verhüllt, auch deren Zerstörung ist wohl nicht ausgeschlossen und das obwohl die Hagia Sophia UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Erdogans Dekret ist eine Geste von immenser Symbolik und historischer Bedeutung. „Eine Bedrohung gegen die Hagia Sophia“, sagte der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill, „ist eine Bedrohung für die gesamte christliche Zivilisation“. „Es ist, als wäre der Petersdom in eine Moschee verwandelt worden“, erklärte Michael Talbot, Dozent für Geschichte an der Universität von Greenwich. Und für Österreichs Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) ist die Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee „ein jüngstes Glied einer Kette von Provokationen“, die das Fass zum Überlaufen gebracht habe und „eine Politik mit starker Kante“ gegenüber der Türkei notwendig mache. Schallenberg fordert deshalb absolut folgerichtig den Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

Doch leider sehen das EU-Chefdiplomat Josep Borrell und einige EU-Mitgliedsstaaten, wie Deutschland, immer noch anders und können sich nicht zu diesem Schritt oder zumindest zu Sanktionen gegen Erdogans islamistische Türkei durchringen. Sie erkennen nicht die historische Tragweite der Umwidmung der Hagia Sophia und die Notwendigkeit einer konsequenten Reaktion der christlichen Welt darauf – oder wollen sie nicht erkennen. Darum müssen wir Bürger jetzt aktiv werden und energisch diese konsequente Reaktion von der EU verlangen! Mit anbei stehender Petition an das EU-Parlament fordern wir dieses zum Handeln auf: Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei müssen umgehend abgebrochen werden oder zumindest aber drastische Sanktionen gegen das Erdogan-Regime verhängt werden. Bitte unterzeichnen auch Sie diese wichtige Petition und setzten Sie damit ein starkes Zeichen gegen die Aneignung der Hagia Sophia durch die Islamisten und für die Religionsfreiheit von Christen!

Vielen Dank!


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