Leihmutterschaft im Koalitionsvertrag verhindern!

In Berlin sieht alles danach aus, dass demnächst eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen regieren wird. Grüne und FDP fordern bereits seit längerem die Legalisierung der in Deutschland verbotenen Leihmutterschaft, damit zukünftig auch Homosexuellen – wider alle Naturgesetze – ein angebliches „Recht auf Kinder“ gewährt werden kann.

Im Wahlprogramm der FDP findet sich unter dem Punkt „Chancen der Reproduktionsmedizin für die Familiengründung nutzen“ der Satz: „Eizellspenden und nicht-kommerzielle Leihmutterschaft sind in vielen Staaten der EU bereits legal und sollten auch in Deutschland unter Auflagen erlaubt werden.“ Das Kindswohl hinge nicht von der Art der Zeugung ab, so die Liberalen. Sie fordern den Zugang zur Leihmutterschaft „unabhängig vom Familienstand“, also auch für schwule Paare und alleinstehende Männer. Bereits 2011 wollte die FDP die Legalisierung der Leihmutterschaft im Koalitionsvertrag verankern, scheiterte damals aber noch am Widerstand der Union.

Ein angebliches „Recht auf Kinder für alle“ gehört auch zur Agenda der Grünen. So heißt es beispielsweise in dem Grundsatzpapier „Ehe für alle! – Und dann?“ der „Grünen Jugend“: „Leihmutterschaft ist gerade für alle Menschen in Beziehungskonstellationen, die sonst nicht die Möglichkeit hätten schwanger zu werden, eine Maßnahme zur Familienplanung. […] Für diese rechtliche Grundlage der Leihmutterschaft – sowohl im näheren Umfeld als auch durch Dritte – wollen wir in Deutschland und auf EU-Ebene streiten.“

Bei der sogenannten Leihmutterschaft vermietet eine Frau ihre Gebärmutter für eine fremde befruchtete Eizelle, um anstelle der genetischen Mutter das Kind auszutragen und zur Welt zu bringen:

  • Wie bei jeder künstlichen Befruchtung werden auch bei der Leihmutterschaft eine Vielzahl von Eizellen befruchtet und die überschüssigen Embryonen abgetrieben. Sollte es zu Mehrlingsschwangerschaften kommen, ist die Leihmutter in der Regel vertraglich zur selektiven Abtreibung verpflichtet.
  • Zwischen der Leihmutter und dem in Ihrem Leib heranwachsenden Kind entsteht eine starke emotionale Bindung, deren Bruch nach der Geburt sowohl bei den betroffenen Frauen als auch bei den Babys zur psychischen Belastung wird.
  • Bei Leihmutterschaften kommt es besonders häufig zu medizinischen Komplikationen, wie beispielsweise Frühgeburten oder einer Unterversorgung des Embryos.
  • Frauen, die ihre Gebärmutter vermieten, handeln meist aus finanziellen Zwängen heraus. Die Leihmutterschaft würde sich bald zum Geschäftsmodell für ärmere Frauen entwickeln.
  • Letztendlich ist es eine moderne Form der Sklaverei, wenn man sich Menschen, auch wenn sie noch so jung und klein sind, zukünftig mit Geld einfach kaufen kann.

Aus diesen Gründen müssen wir unbedingt verhindern, dass die Leihmutterschaft in Deutschland legalisiert wird. Mit anbei stehender Petition fordern wir die Generalsekretäre der CDU (Peter Tauber) und der CSU (Andreas Scheuer) auf, in einen etwaigen Koalitionsvertrag mit den Grünen und der FDP verbindlich aufzunehmen, dass die Leihmutterschaft in Deutschland auch künftig verboten bleibt. Bitte unterstützen auch Sie dieses wichtige Anliegen, indem Sie die Petition unterzeichnen!

Vielen Dank!


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