NEIN zu den Homo-Segnungen – JA zur Einheit der Kirche!

Update 02.06.2021: Die Petition „NEIN zu den Homo-Segnungen – JA zur Einheit der Kirche!“ erzielt weltweit große mediale Aufmerksamkeit. Sogar The Washington Post berichtet über die Petition.


Update 20.05.2021: Der Generalsekretär der Schweizer Bischofskonferenz, Dr. Erwin Tanner-Tiziani, hat wie folgt auf die Petition geantwortet:

Sehr geehrte Damen und Herren

Hiermit bestätige ich Ihnen den Eingang Ihres elektronischen Schreibens, das (und die darin ausgedrückte Sorge) ich den Bischöfen zur Kenntnis bringen werde.

Mit freundlichen Grüssen

Erwin Tanner-Tiziani, Dr. iur. utr. et lic. theol.

Generalsekretär | Secrétaire général | Segretario generale


Es steht geschrieben „Du darfst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; das wäre ein Gräuel“ (3. Buch Mose 18,22) und auch im Neuen Testament verurteilt beispielsweise Paulus die Homosexualität unmissverständlich als widernatürliche Unzucht (Römer 1,26 f.). Die Bibel, wie auch die überlieferte Lehre der Kirche sind in dieser Hinsicht klar und eindeutig. Trotzdem stellen sich einige katholische Priester und sogar Bischöfe im deutschsprachigen Raum offen gegen die Ehe als ausschließliche Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau und segnen“ homosexuelle Paare. Damit riskieren sie nicht nur ein Schisma (Kirchenspaltung), sondern führen auch einen Frontalangriff auf das christlich-abendländische Wertefundament.

Schon seit einiger Zeit rebellieren progressive Kräfte innerhalb der katholischen Kirche gegen die kirchliche Morallehre in Bezug auf Homosexualität. Diesen Forderungen nach Zulassung der Homo-Pseudo-Ehe schob die römische Glaubenskongregation zuletzt im Februar 2021 einen Riegel vor, indem sie erklärte, die Kirche hat keine Vollmacht, Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts zu segnen. In dem Dokument heißt es, Gott kann die Sünde nicht segnen: „Aus diesem Grund ist es nicht erlaubt, Beziehungen oder selbst stabilen Partnerschaften einen Segen zu erteilen, die eine sexuelle Praxis außerhalb der Ehe (das heißt außerhalb einer unauflöslichen Verbindung eines Mannes und einer Frau, die an sich für die Lebensweitergabe offen ist) einschließen, wie dies bei Verbindungen von Personen gleichen Geschlechts der Fall ist.

Doch anstelle sich dem Machtwort aus Rom zu beugen, setzten die abtrünnigen Priester jetzt noch eins oben drauf: Am 10. Mai 2021 hielten sie aus Protest gegen die Anordnung des Vatikans öffentlich in zahlreichen Kirchen in Deutschland und der SchweizSegnungsgottesdienste“ für homosexuelle Paare ab. Sie schreckten noch nicht einmal davor zurück, Regenbogenflaggen an den Kirchtürmen und sogar an den Altären anzubringen!

Man sollte meinen, dass zumindest die Bischöfe diese, nach Kirchenrecht illegalen Segnungen verurteilen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen würden – aber das Gegenteil ist leider der Fall! Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing, bezeichnete die konkrete Aktion zwar als „nicht hilfreich“, stellte sich aber gleichzeitig hinter die Forderung nach Segnungen für Homo-Paare: „Ich glaube, dass wir Homosexualität und gelebte Partnerschaften außerhalb der Ehe anders einschätzen müssen. Wir können nicht mehr weiter allein vom Naturrecht ausgehen […]“. Der Bischof von Chur, Joseph Maria Bonnemain, erklärte wörtlich zu den Homo-Segnungen: „Die Anweisungen des Vatikans waren eine Provokation und das ist wieder eine. Ich glaube nicht, dass man etwas gewinnt, wenn man auf eine Provokation mit einer Provokation antwortet.“ Die Klarstellung des Vatikans zur Lehre der Kirche eine „Provokation“? In Österreich sprachen sich der Wiener Kardinal Christoph Schönborn, sowie der Innsbrucker Bischof Hermann Glettler für die Segnung homosexueller Verbindungen aus.

Mit derlei Äußerungen stellen sich die Bischöfe im deutschsprachigen Raum bewusst gegen die kirchliche Morallehre und die ausdrückliche Anordnung Roms, Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare zu unterlassen. Sollte sie an dieser Position festhalten, käme dies einem Schisma, also der Abspaltung der Kirche in den deutschsprachigen Ländern von der katholischen Kirche gleich. Was fast noch schlimmer wiegt, ist die erklärte Abkehr vom Naturrecht: Das Naturrecht bildet seit der griechisch-römischen Antike die Grundlage der westlichen Zivilisation. Eine Abkehr vom Naturrecht ist gleichbedeutend mit dem Rückfall in die Barbarei. Und letztendlich geht es den Befürwortern der Homo-Segnungen gar nicht um den Glauben, sondern vielmehr um eine weitere Einschränkung der Redefreiheit und der Religionsfreiheit: Niemand, der Homosexualität als unmoralisch bezeichnet, niemand der für die Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau eintritt, soll sich zukünftig mehr auf seinen christlichen Glauben berufen können.

Gegen diesen ungeheuerlichen Angriff auf unser christlich-abendländisches Wertefundament müssen wir uns jetzt mit aller Kraft wehren! Fordern wir mit anbei stehender Petition die Bischofskonferenzen von Deutschland, Österreich und der Schweiz auf, treu zur überlieferten Morallehre der Kirche zu stehen, keinesfalls eine Kirchenspaltung zu riskieren und die Ehe als gottgewollte Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau tapfer gegen den Zeitgeist zu verteidigen. Bitte unterzeichnen auch Sie diese wichtige Petition zum Schutz der Ehe und unserer christlich-abendländischen Zivilisation!

Herzlichen Dank!


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